top of page

🌿 RĂŒckverbindung zu dir selbst - inmitten von LĂ€rm und Alltag

  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Im MÀrz, in einem stillen BuchenwÀldchen,

bin ich stehen geblieben.


Die alten BlÀtter hingen noch an den BÀumen,

der FrĂŒhling war spĂŒrbar – und doch noch nicht ganz da.

In der Ferne hörte ich: Autos, eine Bahn, MotorsÀgen.


Der LĂ€rm war da.


Und trotzdem
war da auch etwas anderes.


Die BĂ€ume erinnerten mich an etwas sehr Einfaches:

„Komm zurĂŒck. SpĂŒre dich.“


Ich blieb stehen.

Atmete.

Und richtete meinen Fokus bewusst neu aus.


Weg vom LĂ€rm.

Hin zu dem, was leise ist.


Und plötzlich wurde es hörbar:

das Zwitschern der Vögel,

das Klopfen eines Spechts,

das feine Rascheln im Wald.


Der LĂ€rm war nicht verschwunden.

Aber meine Wahrnehmung hatte sich verÀndert.


Die BĂ€ume haben mir gezeigt:

Es ist nicht entscheidend, was im Aussen geschieht.

Sondern worauf wir unseren Fokus richten.


In einer Welt, die oft laut ist, schnell und voller Ablenkung,

verlieren wir leicht die Verbindung zu uns selbst.

Gedanken, Aufgaben, Medien, Erwartungen –

sie ziehen unsere Aufmerksamkeit nach aussen.


Doch die Verbindung ist immer da.


Wir mĂŒssen sie nicht suchen.

Wir dĂŒrfen uns nur wieder daran erinnern.


Ich habe begonnen, meine FĂŒsse bewusst zu spĂŒren.

Den Boden unter mir.

Die Erde, die trÀgt.


Mit jedem Atemzug wurde mein Körper ruhiger.


Es begann zu kribbeln –

in den FĂŒssen,

im Körper,

im Nacken.


Wie ein sanftes Erwachen.


Es fĂŒhlte sich an, als wĂŒrden Wurzeln wachsen.


Als wĂŒrde ich wieder ankommen.


Bei mir.


🌿 Vielleicht ist genau das die Einladung:

Auch im LĂ€rm des Lebens immer wieder zurĂŒckzufinden.

In deinen Körper.

In deinen Atem.

In die Verbindung zur Erde.


Denn dort beginnt die Ruhe.

Und dort beginnt deine Kraft.


FĂŒhlst du dich angesprochen, dir selbst wieder bewusster zu begegnen, dann freue ich mich, dich ein StĂŒck auf deinem Weg zu begleiten.

 
 
 

Kommentare


bottom of page